Irgendwann stellt sich jede Beratungspraxis dieselbe Frage: Die Website ist da, der Blog auch, aber es passiert nichts. Soll man eine Agentur beauftragen? Selbst mehr schreiben? Oder gibt es einen dritten Weg? Hier der Vergleich — mit Zahlen, und mit den Stellen, an denen jede Variante scheitert.
Was eine Beratungspraxis eigentlich braucht
Bevor wir vergleichen, kurz die Aufgabe. Damit eine Website Klienten bringt, müssen vier Dinge dauerhaft passieren:
- Regelmäßig neue Beiträge zu den Fragen, die Klienten stellen — zwei bis vier im Monat.
- Pflege des Bestands — alte Beiträge aktualisieren, zusammenlegen oder entfernen.
- Ausspielung auf den Kanälen, auf denen Ihre Klienten sind, in der Regel LinkedIn.
- Ihre Stimme und Ihr Fachwissen in allem, was erscheint.
Wer nur Punkt 1 erledigt, hat nach zwei Jahren hundert Beiträge und kein Ergebnis. Das ist die häufigste Situation, die wir sehen.
Variante 1: Die Agentur
Was Sie bekommen: Ein Team, das plant, schreibt und veröffentlicht. Gute Agenturen bringen Struktur und Disziplin, die in einer Praxis fehlt.
Was es kostet: Für Beratungspraxen liegen die Angebote zwischen 800 und 2.500 Euro im Monat, je nach Umfang. Bestandspflege ist selten enthalten; sie wird als Projekt extra berechnet.
Wo es scheitert: An Ihrer Stimme. Eine Agentur schreibt für zwanzig Kunden. Der Texter kennt Ihre Fälle nicht, und das merkt man. Sie lesen die Texte, ändern viel, irgendwann lesen Sie nicht mehr — und dann steht auf Ihrer Website, was ein Texter über Mediation denkt. Das zweite Problem: Der Vertrag läuft, die Ergebnisse kommen nicht, und niemand kann sagen, woran es liegt.
Für wen es passt: Für Praxen mit mehreren Beratern, festem Budget und jemandem, der die Agentur führt.
Variante 2: Selbst machen
Was Sie bekommen: Volle Kontrolle, echte Stimme, kein Budget.
Was es kostet: Zeit. Ein guter Beitrag mit Bild, Veröffentlichung und LinkedIn-Fassung sind drei bis vier Stunden, wenn man geübt ist. Zwei im Monat: ein Arbeitstag. Bestandspflege kommt dazu.
Wo es scheitert: An der Kontinuität. In den ersten Wochen läuft es, dann kommt ein großes Mandat, dann der Urlaub, dann ist es Oktober. Fast jeder Blog einer Beratungspraxis hat eine Lücke von acht Monaten irgendwo in seiner Geschichte. Google merkt das, Klienten auch.
Für wen es passt: Für Berater, die gern schreiben, und für Praxen, in denen jemand die Zeit fest reserviert hat.
Variante 3: Ein System mit Ihrer Stimme
Das ist der Weg, den wir mit Content Butler gebaut haben, deshalb sagen wir offen, was er kann und was nicht.
Was Sie bekommen: Eine Markenstimme, die einmal mit Ihnen eingerichtet wird und Ihr Fachwissen enthält. Daraus entstehen Themenvorschläge, Beiträge, Bilder und LinkedIn-Fassungen — nach Plan, nicht nach Laune. Der Bestand wird bewertet und gepflegt. Nichts erscheint ohne Ihre Freigabe.
Was es kostet: 199 Euro im Monat, wenn Sie selbst freigeben (zehn bis zwanzig Minuten im Monat). 499 Euro, wenn wir auch das übernehmen.
Wo es scheitert: An der ersten Stunde. Wer die Markenstimme nicht einrichtet — die eigenen Positionen, Fälle, Begriffe —, bekommt Texte wie überall. Und es scheitert bei Praxen, die keine Meinung haben wollen: Ein Beitrag, der nichts vertritt, bringt auch mit System keine Anfragen.
Für wen es passt: Für Einzelpraxen und kleine Beratungsunternehmen, die eine Website haben, die Klienten bringen soll — und die keinen Marketingmitarbeiter einstellen wollen.
Der Vergleich in einer Tabelle
| Agentur | Selbst | System mit Ihrer Stimme | |
|---|---|---|---|
| Kosten im Monat | 800–2.500 € | 1 Arbeitstag | 199–499 € |
| Ihre Stimme | schwach | stark | stark, nach Einrichtung |
| Kontinuität | hoch | niedrig | hoch |
| Bestandspflege | meist extra | selten | enthalten |
| Ihr Aufwand | Abstimmung | alles | Freigabe oder null |
Ehrlich gesagt
Es gibt Praxen, für die eine gute Agentur die richtige Wahl ist: mehrere Berater, eine Marke, Budget. Und es gibt Berater, die so gern schreiben, dass jede andere Lösung ein Verlust wäre. Für die meisten, die wir kennen, gilt aber: Das Problem war nie das Schreiben. Es war das Weitermachen. Wählen Sie die Variante, bei der Sie in zwölf Monaten noch dabei sind.
Häufige Fragen
Kann ich Agentur und System kombinieren?
Ja, das kommt vor: Die Agentur macht Design und Kampagnen, das System pflegt den Blog. Wichtig ist nur, dass die Markenstimme an einer Stelle liegt.
Was ist mit SEO-Agenturen?
Für die technische Grundlage einmalig sinnvoll. Für laufende Inhalte gilt das Gleiche wie oben — siehe Was ist SEO-Optimierung?.
Reicht LinkedIn nicht auch ohne Website?
Nein. LinkedIn bringt Aufmerksamkeit, die Website bringt Vertrauen und die Anfrage. Wie beides zusammenspielt: LinkedIn für Berater und Mediatoren.
Content Butler: die Redaktion für Websites von Mediatoren und Beratern. Wie das funktioniert · Preise
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